Das Prinzip
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach!
Durch die Aufnahme von 3-dimensionalen Standorten im Gelände erhält man eine Ansammlung von Punkten (Punktwolke), die man zueinander in Beziehung bringt. Man vernetzt die Punkte zu Dreiecken (Triangulation), wodurch eine drei-dimensionale Oberfläche entsteht.
Diese Oberflächen nennt man "Digitale Geländemodelle" oder kurz "DGM".
Ein DGM beschreibt also die Oberfläche eines Geländes eindeutig. Das heißt, jedem Punkt innerhalb der Fläche kann, aufgrund der Bildung von Dreiecken, exakt eine Höhe zugeordnet werden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass durch die Auswahl der Standorte und die richtige Vermaschung auch das Gelände entsprechend nachgebildet wird (Bruchkanten etc.).
Am DGM lassen sich dann die verschiedene Berechnungen durchführen:
- Flächenberechnung in der Abwicklung oder horizontal
- Höhenlinienmodell
- mittlere Höhe
Zwischen verschiedenen DGM's lassen sich dann Volumenberechnungen mit unterschiedlichen Methoden erstellen:
- Volumenberechnungen über Profile
- Volumenberechnung über Prismen
Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die DGM's im selben Koordinatensystem liegen.
